Montags-Post #24: Die Rückschau sorgt für Klarheit


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Hallo meine liebe Leserin,

ich hoffe dir geht es gut und du hattest heute einen großartigen Wochenstart.

Wie war denn dein Montag so? Hast du dir heute schon einen kurzen Moment Zeit genommen, um einen kleinen „Kassensturz des Tages“ zu machen? Nein?

Dann nehme ich dich in der heutigen Montags-Post einmal mit in eine kleine Tagesreflektion. 

Zunächst einmal die Vorbereitung: such dir einen gemütlichen Ort und schnapp dir vielleicht zur Unterstützung einen Zettel und Stift. Bereit?  Los geht’s! 

Frage 1: Denk einmal darüber nach, wie dein heutiger Tag war? 

Zur Einschätzung kannst du einfach aus dem Bauch heraus eine Schulnote geben:

War dein Tag sehr gut (1), gut (2), befriedigend (3), ausreichend (4), mangelhaft (5) oder ungenügend (6)?

Gut, den ersten Schritt bist du schon mal gegangen. Lass uns noch ein wenig tiefer tauchen.

Frage 2: Welche positiven Erlebnisse hattest du heute? Was hat dir Freude bereitet? Und was ist heute nicht so gut gelaufen, was möchtest du morgen besser machen? 

Nimm dir für diese beiden Fragen ruhig einen Moment Zeit und mach dir einige Notizen. Wichtig ist, dass es hier um eine neutrale Bestandsaufnahme geht – sei bitte nicht zu streng mit dir und erlaube dir, neben den Dingen, die vielleicht nicht so gut gelaufen sind, auch die Dinge zu erkennen, die deinen Tag erhellt haben.

 

Zur Inspiration habe ich dir einen Auszug aus meiner persönlichen Reflektion des Sonntags mitgebracht:

Nachdem ich einen herrlich ruhigen Morgen verbracht und in Ruhe Kaffee getrunken habe, sind ein paar To-Do’s auf meiner Liste nicht so schnell zu lösen gewesen, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Das führt zu einer gewissen Unzufriedenheit – heute und mit Abstand betrachtet kann ich sagen: naja, besser einen kleinen Schritt weitergehen, als gar nicht erst zu starten.  

In dem Moment habe ich versucht die Unzufriedenheit abzuschütteln und die Aufmerksamkeit auf etwas positives richten: die Sonne scheint, ich habe keine Termine und kann meine Zeit für mich nutzen. Den Leistungsdruck loslassen, ein gutes Buch lesen und neue Energie tanken. Morgen ist ein neuer Tag. 

Heute am Montag sieht die Welt schon wieder anders aus: ich bin gut erholt und kann in Leichtigkeit einige Dinge erledigen, für dich am Sonntag einfach keinen Kopf oder Kraft hatte.

 

Zurück zu dir und auf zu Schritt 3: Die kreative Planung für den nächsten Tag.

Nachdem du dir nun bewusst geworden bist, was heute vielleicht noch nicht ganz optimal lief bzw. was du morgen besser machen kannst, frag dich zusätzlich noch: wie kann das konkret aussehen? Welche Dinge möchtest du anpacken?  

Hast du ein konkretes To-Do, z.B. einen Anruf, im Kopf? Oder kannst du dir selbst etwas Gutes tun? Einen blockierenden Gedanken abschütteln? Eine Pause einplanen?  oder oder oder …

 

In meinem Fall ist  eine kleine Checkliste mit Erledigungen, die ich gerne machen würde, entstanden – keine großen Sprünge, sondern Kleinigkeiten, die mir im Alltag viel bedeuten:

  • Wäsche waschen,

  • Neues Rezept zum Mittagessen ausprobieren,

  • Ein Regal ausmisten,

  • Montags-Post schreiben,

  • Ein paar Seiten in meinem Buch lesen

Mein persönliches Ziel besteht hier übrigens nicht darin, dass ich ALLE Punkte auf der Liste erledige, sondern lediglich 2 – alles, was ich darüber hinaus schaffe, ist quasi die Kirsche auf dem Sahneeisbecher!

 

Na? Wie schaut deine Action-Liste für morgen aus? Welchen Punkt auf der Liste, möchtest du mal mindestens erreichen? Und was wäre darüber hinaus nett, aber nicht zwingend nötig?

 

Denk dran: auf der Liste müssen keine von außen bestimmten To-Do’s stehen. Es können auch einfach Kleinigkeiten sein, die du gerne für dich machen würdest bzw. die dir wichtig sind.

Durchatmen, ein Bad nehmen, eine liebe Freundin anrufen, in Ruhe einen Kaffee trinken, Lebensmittel einkaufen, das eine nervige To-Do erledigen, was schon die ganze Zeit drückt, …

 

Falls du noch nicht so gut ins Loslegen kommst, habe ich noch einen persönlichen Tipp im Gepäck: mach dir Musik an und leg dein Handy außer Sicht – so geht die Aktivität beschwingt los und du vermeidest Ablenkung durch eingehende Nachrichten, Social Media & Co.

 

Worauf wartest du noch? Beantworte doch einfach mal ganz unverfänglich die Fragen für dich und norde dich mal wieder ein. Ich darf dir versprechen, danach hast du mit Sicherheit einen klareren Kopf und angenehmes Gefühl im Bauch.

Ich sende dir viele Grüße und freue mich wie immer von dir zu lesen!

Deine Julia

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Julia, ich brauche dringend eine Pause nur für mich!

Manchmal erreichen wir den Punkt, da sehen wir den Wald vor Lauter Bäumen nicht - da hilft das Gespräch mit einer neutralen Person. Ist es bei dir grade so?

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