Warum uns Veränderungen so schwerfallen – und wie wir den Veränderungsmuskel trainieren können!

Veränderungen sind ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens, doch egal, ob positiv oder negativ – sie bringen uns oft aus der Balance. Aber warum fällt es uns Menschen so schwer, Veränderungen anzunehmen? Und wie können wir lernen, besser mit ihnen umzugehen? Dieser Blogbeitrag wirft einen Blick auf die Gründe dafür, erklärt die sogenannte „Change-Kurve“ nach Elisabeth Kübler-Ross und gibt praktische Tipps, wie du deinen Veränderungsmuskel stärken kannst.


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Warum sind Veränderungen so schwierig?

Veränderungen – selbst die, die wir uns wünschen – können Unsicherheit, Ängste oder Stress auslösen. Der Grund dafür liegt oft in unserem Gehirn: Wir sind darauf programmiert, Energie zu sparen und Gefahren zu vermeiden. Jede Veränderung stellt das Vertraute infrage und fordert uns auf, neue Gewohnheiten zu entwickeln, neue Entscheidungen zu treffen und uns auf unbekannte Situationen einzulassen. Und genau das, ist anstrengend für unser Gehirn, denn es kostet zusätzliche Energie.

Das Verlassen unserer Komfortzone fühlt sich anfangs unangenehm an, da unser Gehirn es liebt, in bekannten Bahnen zu denken und zu handeln und somit Energie zu sparen. Da können selbst positive Veränderungen, wie ein neuer Job oder der Umzug in eine schönere Wohnung, Stress und Zweifel hervorrufen.

Veränderung - Chance oder Risiko?


Die Change-Kurve: Die Phasen der Veränderung verstehen

Die „Change-Kurve“ von Elisabeth Kübler-Ross, ursprünglich aus der Trauerforschung stammend, zeigt, dass jede Veränderung in unterschiedlichen Phasen erlebt wird – egal ob es um einen neuen Vorsatz, einen Jobwechsel oder den Umgang mit unerwarteten Ereignissen geht:

  1. Schock und Verleugnung:
    Die erste Reaktion auf Veränderung ist oft Ablehnung („Das betrifft mich nicht!“). Wir versuchen, den Status quo zu bewahren und verneinen oder ignorieren die bevorstehende Veränderung.

  2. Widerstand:
    Hier tauchen Ängste, Zweifel und Frustration auf („Warum muss ich das jetzt machen?“). Viele Menschen erleben hier die größte Herausforderung und verwenden viel Energie darauf sich gegen die Veränderung aufzulehnen.

  3. Erkenntnis:
    Mit der Zeit akzeptieren wir, dass die Veränderung real ist. Wir beginnen, erste Möglichkeiten zu sehen, mit der neuen Situation umzugehen.

  4. Akzeptanz:
    Nun entwickeln wir Strategien, um uns anzupassen und die Veränderung in unseren Alltag zu integrieren.

  5. Integration:
    Die Veränderung wird Teil unseres Lebens, und wir erkennen oft, dass sie uns neue Chancen gebracht hat.

Diese Phasen sind nicht linear – wir können zwischen ihnen hin- und herspringen. Das Verständnis dieser Dynamik hilft uns jedoch, uns selbst und unsere Reaktionen auf Veränderungen besser zu verstehen.


Wie kannst du deinen Veränderungsmuskel trainieren?

Veränderungen zu meistern, ist wie ein Muskel, den wir trainieren können. Je häufiger wir uns auf kleine Veränderungen einlassen, desto besser werden wir darin, auch große Herausforderungen anzunehmen. Hier sind ein paar praktische Tipps:

  1. Starte mit kleinen Veränderungen:
    Probiere etwas Neues aus, das keine großen Risiken birgt, z. B. ein neues Rezept kochen, einen anderen Weg zur Arbeit nehmen oder einen kleinen neuen Alltagshack ausprobieren.

  2. Übe Akzeptanz:
    Wenn sich Dinge ändern, atme tief durch und frage dich: „Was liegt in meiner Kontrolle?“ Akzeptanz bedeutet nicht Resignation, sondern den Fokus auf das zu lenken, was du beeinflussen kannst.

  3. Visualisiere deine gewünschte Veränderung:
    Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast. Male dir so detailliert wie möglich aus, wie dein Leben dann aussieht.

  4. Belohne dich für kleine Schritte:
    Feiere jeden Fortschritt, auch wenn er noch so klein ist. Hast du einen Tag ohne Aufschieben geschafft? Perfekt, gönn dir eine kleine Auszeit oder ein gutes Buch.

  5. Lerne aus Rückschlägen:
    Jeder Rückschlag ist eine Möglichkeit, etwas über dich zu lernen. Statt dich zu kritisieren, frage dich: „Was hat mich zurückgeworfen, und was kann ich das nächste Mal anders machen?“

  6. Tausche dich mit anderen aus:
    Veränderungen sind leichter, wenn wir sie nicht alleine durchleben. Teile deine Gedanken, Ängste und Erfolge mit Freunden, Familie oder einer unterstützenden Umgebung.

Verändere dich für dich – nicht für andere

Wenn du an Neujahrsvorsätze oder neue Ziele denkst, frage dich immer: „Warum will ich diese Veränderung?“ Ziele, die aus einem inneren Wunsch entstehen, sind viel motivierender und nachhaltiger als solche, die von außen vorgegeben werden.

Falls du merkst, dass du mit einer Veränderung nicht vorankommst, könnte ein Coaching dir helfen, Blockaden zu lösen und Klarheit zu gewinnen. Ich unterstütze dich gerne dabei, die Schritte zu definieren, die zu deinem Ziel führen, und dir einen Plan zu erstellen, der wirklich zu dir passt.

Veränderungen als Wachstumschance

Veränderungen sind herausfordernd, aber sie bieten auch die Möglichkeit, zu wachsen und Neues zu entdecken. Indem du dir Zeit nimmst, die Phasen der Veränderung zu verstehen und kleine Schritte zu gehen, kannst du deine Resilienz stärken und auch größere Ziele in Angriff nehmen. Und glaub mir, ich erlebe es jeden Tag - jede und jeder Einzelne von uns, tut sich mit Veränderungen schwer. Du bist nicht allein und vielleicht sogar jetzt schon bereit, deinen Veränderungsmuskel zu trainieren, oder?

Dann probiere die Tipps doch einfach gleich mal aus und erzähl mir anschließend davon! Wenn du allerdings zu der Erkenntnis kommst, dass du es grade einfach nicht alleine schaffst oder nicht die richtige Umgebung oder Unterstützung hast, die es braucht, um dein Vorhaben durchzuziehen, dann vereinbare doch einfach ein kostenloses Schnuppercoaching bei mir – ich freue mich darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten. 🌟 Jetzt unverbindlich anfragen!


Herzliche Grüße,

deine Julia



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